Vertrauliche SMS führen nicht zur Kündigung

Werden diffamierende und ehrverletzende Äußerungen über Vorgesetzte oder Kollegen nur in vertraulichen Gesprächen unter Arbeitskollegen abgegeben, ist die außerordentliche und ordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses nicht gerechtfertigt.

Denn vertrauliche Äußerungen unterfallen dem Schutzbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (LAG Rheinland-Pfalz Urteil vom 22.01.2015 - 3 Ca 571/14)

 

 

Dieses Urteil verdeutlicht einmal mehr wie wichtig eine zeitnahe Überprüfung der Ihnen zugegangenen Kündigung ist.  Die Frist sich gegen eine unwirksame Kündigung gerichtlich zu wehren beträgt im Normalfall lediglich 3 Wochen.

Für Arbeitgeber ist es sehr zu empfehlen vor Ausspruch einer geplanten Kündigung sich anwaltlich beraten zu lassen.