Wer Steuern hinterzieht, macht sich strafbar. Wenn Steuerpflichtige ihre Einkünfte dem Finanzamt gegenüber nicht vollständig und korrekt angeben, oder wenn sie andere „steuererhebliche“ Fakten unterschlagen, landen sie schnell vor dem Strafrichter. Schon der Versuch der Steuerhinterziehung ist strafbar. Wenn es um seine Einkünfte geht, versteht der Staat keinen Spaß. Allerdings gibt es auch Umstände, die die Strafe vermindern können. Die Möglichkeiten für eine mildere Strafe ergeben sich aus den allgemeinen Regeln für die Strafzumessung in einem
Strafbefreiende Selbstanzeige: Möglich, aber nicht einfach Auf den ersten Blick klingt die Option großartig: Die dumme Geschichte mit der Steuerhinterziehung lässt sich ohne strafrechtliches Nachspiel regeln. Strafprozess, Geld- oder gar Haftstrafe entfallen. Dazu muss man nur die Karten auf den Tisch legen, alles offenbaren und die Steuern  nachentrichten (mit Zinsen). Es stimmt schon: Das Gesetz sieht diesen Weg vor. Dummerweise zeigt sich bei genauerem Hinsehen, dass er voller Hindernisse ist. Deshalb sollte man ihn nicht
Wie ermittelt im konkreten Fall von Steuerhinterziehung das Gericht die Strafe? „Wie viel kriege ich? Komme ich mit einem blauen Auge davon?“ Das sind die Fragen, die Mandanten am meisten interessieren, wenn eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung droht.Verständlicherweise. Allerdings kann man auch als Fachanwalt für Steuerrecht nur sagen: „Es kommt darauf an.“ Das hört man bekanntlich oft von Anwälte, auch wenn es kaum befriedigend ist. Im Folgenden möchte ich deshalb ein paar Sätze mehr dazu verlieren.
Als Rechtsanwalt für Steuerrecht mit Schwerpunkt im Steuerstrafrecht habe mit viel mit Steuerhinterziehung zu tun. Das bringt der Beruf mit sich. Überraschend ist, wie viele Fälle durch einen Hinweis aus der Umgebung des Mandanten ins Rollen kommen. Und dass die Betroffenen diese Gefahr zuvor fast immer unterschätzen. Das Finanzamt dankt für Hinweise Der Staat hat kein Verständnis für Lücken in der Steuererklärung. Sein Geld ist ihm heilig. Deshalb gibt es mit der Steuerfahndung eigens eine
Als Strafverteidiger und Rechtsanwalt bin ich immer wieder damit konfrontiert, dass Mandanten sich durch ihr Verhalten während einer Durchsuchung selbst sehr geschadet haben. Das passiert besonders dann, wenn man noch nie in dieser Situation war und damit emotional überfordert ist. Zu Durchsuchungsmaßnahmen kommt es schließlich nicht nur im Umfeld der organisierten Kriminalität. Schon der Verdacht auf Steuerhinterziehung oder Schwarzarbeit kann reichen. Durch bestimmte Verhaltensweisen macht man sich bei einer Durchsuchung oder Beschlagnahme angreifbar und sorgt